Warum eine Honda gut für das Astra Cabrio ist

Allgemeines zum Thema Astra Cabrio, egal ob F, G oder H
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schwarz³
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Warum eine Honda gut für das Astra Cabrio ist

Beitrag von schwarz³ » Sa 11. Jun 2016, 18:19

Von meinem schönen Youngtimer, dem Saab Cabrio stieg ich auf ein sehr vernünftiges Klappdachcabrio, ein Renault Coupé Cabriolet um. Das war zu vernünftig, es war irgendwie langweilig.

Das Astra G Cabrio sollte mir ermöglichen, offen zu fahren und mir in Ruhe klar zu werden, was für ein Cabrio ich mir für längere Zeit kaufe. Eigentlich sollte das G Cabrio nur ein Lückenfüller sein.

Nachdem meine Frau im Februar einen Neuwagen bekam, riet sie mir auch zum Neuwagen. Da hätte es zwei gegeben: The Beetle Cabrio (heißt jetzt wirklich "The") und MX-5. Für den Mazda gibt es keine AHK und es ist auch keine möglich, da es keine tragfährigen Strukturen im Heckbereich gibt, Mazda hat keine AHK vorgesehen und ein paar kg gespart.

Das Cabrio von VW hat für mich ein paar Fehler: Es sieht aus, als sei ein Riese auf den Käfer getreten. Platt wie eine Flunder und viel zu breit. Dazu eine peinliche Frittentheke hinten dran und das Dach faltet nicht käfertypisch, sondern verschwindet weit vorn in der Karosserie. Kurz und knapp: Das aktuelle Modell des Beetles ist mir zu häßlich.

Ich habe mir natürlich auch Gedanken gemacht, ob ich mir ein teureres gebrauchtes Cabrio gönne oder wieder einen Youngtimer suche. Der Youngtimer hätte wieder ein Saab Cabrio sein können. Nicht so alt wäre ein Porsche Boxster, auch ein Mercedes Cabrio aus der Baureihe 124 oder ein später Volvo C70 aus der ersten, also der Stoffdachgeneration wäre ein Auto gewesen, das mich sehr gereizt hätte.

Aber je mehr Möglichkeiten man hat, desto schwerer ist es, sich zu entscheiden.

Mein Astra fährt aber trotz kleiner Macken recht gut. Es ist mit 125 PS angemessen motorisiert, weil der Motor schaltfaul gefahren werden kann, aber so ab 4.500 U/min bis 6.000 U/min aus dem Dr. Jekyll zum Mr. Hyde wird. Die elegante Linie des Astras ist schön, auch wenn es "nur" ein Opel ist. Der Astra taugt nicht zum "auf dicke Hose machen", aber es ist ein schönes Cabrio.

Ich kann mit dem Astra also auch länger als nur einen Sommer glücklich sein.

Also mache ich es anders: Ich behalte den Astra erst einmal. Ich habe mir dafür eine fabrikneues Motorrad gegönnt. Eine Honda. Die dem Astra für einige Zeit den Stammparkplatz vor der Tür sichert. Das ist das Moped, das ich mir gekauft habe, weil ich mich entschieden habe, den Astra zu behalten:

Bild


Gruß Michael

Der Sash!
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Beitrag von Der Sash! » So 12. Jun 2016, 07:53

Na das ist doch mal ein super Kompromiss, auch wenn es kein wirklicher ist.
Dann viel Spaß mit dem neuen Bike. Und natürlich weiterhin mit dem Astra. :]

Gruß, Sascha

schwarz³
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Beitrag von schwarz³ » So 12. Jun 2016, 10:12

Witzig finde ich immer wieder, daß viele Mopedfahrer unken: "Cabrio? Ist doch öde!", und nicht wenige Cabriofahrer ganz ähnlich über Motorräder und ihre Fahrer denken.

Nur wer beides kennt weiß, daß sich beides gar nicht so sehr unterscheidet. Bei schönem Wetter ist dieses Gefühl von Freiheit im offenen Auto nicht viel anders als auf dem Moped.

So gesehen ist es schon konsequent, wenn man den Wunsch nach mehr Cabriospaß mit einem Motorrad erfüllt. Oder ersetzt, wenn man so will.


Gruß Michael

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