Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Hier könnt ihr euer G Cabrio mit Bildern und Daten vorstellen
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cabbi
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Re: Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Beitrag von cabbi »

Moin Jürgen,
Ich spare ab sofort für eine Motorrevision bei Dir...
Heute auf die Autobahn, ich auf der Beschleunigungsspur, von hinten eine Meute LKW's und PKW's im Anmarsch - also gegen meine sonstige Gewohnheit Kickdown bis 130 km/h, Cabbi geht ab wie Schmidt's Katze, aber - die gesamte Autobahn hinter mir blau :pfui: - oh, oh, oh - das wird teuer :heul1:
Also, Augen zu und durch, sparen, sparen, sparen und dann ab zu Jürgen.... :tag:
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JR__
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Re: Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Beitrag von JR__ »

Ja ja, die Kolbenringe :flame:

Alternative: selber machen :prof:

Habe in User helfen User eine Anleitung mit Fotos zum Wechsel der Kolbenringe gemacht :thumb: :dance2:

Oder man nimmt einen Austauschmotor. Habe zwei Motoren zum aufarbeiten im Keller :sun1:

Gruß Jürgen
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cabbi
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Re: Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Beitrag von cabbi »

"Alternative selbst machen"

Wie denn mit zwei linken Händen und angeborener Fingerverknotung gepaart mit völliger technischer Unbegabung ? :ka: :spin2:
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JR__
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Re: Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Beitrag von JR__ »

cabbi hat geschrieben: Mo 7. Nov 2022, 05:33 Wie denn mit zwei linken Händen und angeborener Fingerverknotung gepaart mit völliger technischer Unbegabung ? :ka: :spin2:
Guten Morgen.

Für mich ist das immer schwer vorstellbar, wenn andere selbst von Problemen schreiben, dass sie keinen "Nagel in die Wand" bekommen. Jegliche Technik ist für mich super spannend. Ich möchte überall reinschauen, um zu verstehen, wie etwas funktioniert - und wie man das repariert / austauscht / einbaut. Seit ein paar Tagen überlege ich, ob es nicht mal spannend wäre ein GCab auf ein BEV umzurüsten. Im Kopf ist es rein von der Hardware eigentlich simpel: Am besten den Motor nach hinten - dazu den Kofferraumboden glätten (Ersatzradwanne raus), und den ganzen Motorraum für den Akku nutzen. Dann braucht man keine Übernahme des Getriebes, was Platz und Gewicht spart.

Aber: Beim integrieren in die Boardelektronik wird mir schnell anders. Da steckt dann die meiste Arbeit drin. Schnell komme ich dann wieder zurück auf den Boden der Realität: Das lohnt sich für ein altes "normales" Auto nicht :no2:

Beim Z22SE ist es nunmal so, dass der vergleichbar simpel und gut zugänglich ist. Außer Torx braucht es kein Spezialwerkzeug, und es braucht keine komplizierten Einstellarbeiten. Einfach wie ein Lego-Haus baut man den Motor Stück-für-Stück auseinander - und in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen. Das einzige wo der Motor etwas verbaut und sperrig ist, ist der Bereich zwischen Motor und Batterie. Der Kabelbaum und die Stecker liegen am Motor etwas zu eng und undurchsichtig. Man kommt nur schlecht an die Schrauben, die die Kabelleiste hält und an die Stecker für Thermostat und Lambdasonden. Und zusätzlich liegt unter dem Gewirr auch noch das Thermostat. Das Thermostat zu tauschen ist gegenüber dem Z18XE eine echt aufwendige Arbeit, obwohl man nur 2 Schrauben entfernen muss und den Thermostat entnimmt. Aber man kommt nur schwer dahin (solange die Batterie samt Halter eingebaut ist) und es läuft gefühlt erstmal die gesamte Kühlflüssigkeit aus...

Also kurz: Wer als Kind und auch später Freude an Lego hatte, und sich auch mal an komplexeren Gebilden gemacht hat, schafft auch so eine Motorüberholung

:party:

Wo ich leider etwas abgestumpft bin: An Alo habe ich gemerkt, wie groß und fast schon überraschend die Freude ist, nach Zusammenbau den Motor anzulassen, und der meist sofort anspringt und läuft. Daran habe ich mich irgendwie "gewöhnt" :ops:

Gruß Jürgen
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Re: Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Beitrag von René »

cabbi hat geschrieben: Mo 7. Nov 2022, 05:33 "Alternative selbst machen"

Wie denn mit zwei linken Händen und angeborener Fingerverknotung gepaart mit völliger technischer Unbegabung ? :ka: :spin2:
Wenn das so ist, muss man ne Menge in der Platte haben, um die Handwerklichen Probleme mit Geld ausbügeln zu können.
Wenn das auch nicht der Fall ist, hat man die Arschkarte gezogen.
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cabbi
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Re: Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Beitrag von cabbi »

Zitat:"Jegliche Technik ist für mich super spannend. Ich möchte überall reinschauen, um zu verstehen, wie etwas funktioniert - und wie man das repariert / austauscht / einbaut."

Du gehst mit einer Akribie und Sachverstand ans Werk - ich habe nur gestaunt, dafür hast Du meine Hochachtung und Bewunderung, aber Einigen ist es gegeben, Anderen halt nicht... :thumb:
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Re: Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Beitrag von Khfritzrheine »

Hallo
Ich denke es liegt auch viel daran ob man daran interessiert ist so etwas zu lernen.
Von Jürgen seinem Wissen und Können bin ich Lichtjahre entfernt, habe aber viel von seinen Berichten hier gelernt oder auch speziell nachgefragt. Heute repariere ich auch Sachen wo ich früher nie dran gegangen wäre.
Freundliche Grüße aus Rheine
Karl-Heinz
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cabbi
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Re: Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Beitrag von cabbi »

Khfritzrheine hat geschrieben: Mo 7. Nov 2022, 14:21 Hallo
Ich denke es liegt auch viel daran ob man daran interessiert ist so etwas zu lernen.
Von Jürgen seinem Wissen und Können bin ich Lichtjahre entfernt, habe aber viel von seinen Berichten hier gelernt oder auch speziell nachgefragt. Heute repariere ich auch Sachen wo ich früher nie dran gegangen wäre.


Ich bin noch in der "Babyphase" und froh, wenn ich Glühlampen oder Zündkerzen wechseln kann - aber es stimmt, will man tiefer in die Materie einsteigen muss man einen "Draht" dazu haben, außerdem die Freude und Lust daran - genau DAS fehlt mir, offen und ohne wenn und aber....
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Re: Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Beitrag von JR__ »

Khfritzrheine hat geschrieben: Mo 7. Nov 2022, 14:21 Hallo
Ich denke es liegt auch viel daran ob man daran interessiert ist so etwas zu lernen.
Von Jürgen seinem Wissen und Können bin ich Lichtjahre entfernt, habe aber viel von seinen Berichten hier gelernt oder auch speziell nachgefragt. Heute repariere ich auch Sachen wo ich früher nie dran gegangen wäre.
Hi Karl-Heinz.

Das Bauchpinseln wird mir langsam ungeheuer - und etwas unangenehm :rotwerd:

Um Euch Mut zu machen: Bis vor 14 Jahren habe ich auch alles in der Werkstatt erledigen lassen. Mich haben dabei aber immer mehr die schlechte Qualität und die steigenden Preise genervt. Am Motorrad hatte ich vorher auch mal Ölwechsel gemacht oder den Endschalldämpfer gewechselt. Aber nicht mehr. Mit dem ersten Astra F Cabrio ging ich dann in die Vollen. Habe mir das Auto ohne viel Wissen und Sachverstand gekauft, und stand plötzlich vor einen total runtergerockten Wagen - was sich erst nach dem Kauf herausgestellt hat. Da Antriebswellen und Zylinderkopfdichtung wechseln für mich einfach in der Werkstatt finanziell nicht zu stemmen gewesen wäre, habe ich mir das Buch "Jetzt helfe ich mir selbst" gekauft und mich hier angemeldet. Damals war hier die Hölle los - heute sind 1000 User angemeldet, die überwiegend stille Leser sind. Damals waren knapp 20000 User angemeldet, die zudem auch noch deutlich aktiver gepostet haben. So habe ich sehr viel Hilfe durch Erklärungen bekommen.

Also habe ich mir die Ersatzteile besorgt, und eine kleine Auswahl Werkzeug. Dann habe ich einfach angefangen. Ich bin ein ruhiger und geduldiger Typ. Wenn etwas nicht passt, lasse ich es liegen, informiere mich nochmal und gehe entspannt am nächsten Tag nochmal dran. Ich bin nicht der Typ: Willst Du nicht, dann nehme ich den Hammer :no:

So bin ich Stück für Stück in die Tiefe der KFZ Mechanik eingetaucht. Das wichtigste sind heute immer noch meine Unterlagen. Auch wenn ich manche Schraube schon 100x angezogen habe, schaue ich vorher nochmal in meine Übersicht mit den Drehmomente, um die Schraube mit dem richtigen Anzugsmoment festzumachen.

Es geistert im Internet ein Werkstatthandbuch für den Astra G herum mit knapp 15000 Seiten. Dort ist nahezu alles Schritt-für-Schritt mit Fotos beschrieben. Damit habe ich schon eine gute Basis, um die Arbeit zu schaffen. Natürlich schaue ich auch heute noch ins Internet, wenn mir etwas nicht sofort klar ist.

Ich denke, das kann jeder. Man braucht nur Platz, Ruhe und muss mindestens einen Schraubendreher bedienen können.

Wer behauptet: Das kann ich eh nicht, hat meist einfach zuviel Respekt vor der Arbeit. Das muss man ablegen. Alles was man in 3 Jahren Lehre lernen kann, kann man sich mit Anleitung fast immer auch so erarbeiten. Nirgendwo wird gezaubert - und in der KFZ Werkstatt arbeiten die meist auch nur nach einer Anleitung. Anders sieht es in kreativen Jobs aus. Sobald für die Umsetzung viel Vorstellungskraft notwendig ist (Architektur am Bau oder in der IT usw.) sind auch weitere persönliche Eigenschaften notwendig...

Gruß Jürgen
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Re: Vorstellung: Alo's chiantiroter GCab mit 2,2er Benzinmotor

Beitrag von cabbi »

"Das Bauchpinseln wird mir langsam ungeheuer - und etwas unangenehm :rotwerd:"

Muss es nicht, wer dich live erlebt hat, weiß, was ICH mit meinem Lob gemeint habe.
Wenn Jemand gerade für "Andere" oder "Fremde" sich so engagiert, hat ein Lob verdient, ohne wenn und aber ! :tag:
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