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Zum Ende der Seite springen Nach Magna nun Peugeot PSA? Was wird aus Opel?  
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Osirus Osirus ist männlich
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Könnte auch mit den Besitzern zusammenhängen, die irgendwann einfach kein Geld mehr in die Karre stecken und die Nachfrage in einem Großteil der PSA-Märkte garnicht entsprechend ist.
Etwas lange gut in Schuss zu halten ist halt auch typisch deutsch und hier verdient PSA nunmal nur einen kleinen Teil seines Geldes.

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„Dem Ingeniör ist nix zu schwör!“

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22.03.2017 07:40 Osirus ist offline Homepage von Osirus Beiträge von Osirus suchen Nehmen Sie Osirus in Ihre Freundesliste auf
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Moin.

Schon wieder 2 Monate rum, und keine weiteren News. Zum einen kann das ein gutes Zeichen sein, da nicht sofort die Sichel gezückt wird um Opel zu rasieren. Zum anderen wird jetzt sicher ein sehr ausgefeiltes Sparprogramm ausgearbeitet. Was für PSA insgesamt sicher gut und zukunftssicher sein wird. Ich kenne eine ähnliche Phase in meiner Firma - unter Kollegen nannten wir die sonst kommunizierten inhaltslosen Ablenkungsthemen der GF "einlullen". Die ewig positiv eingestellten Kollegen fangen in der Zeit ohne negativen News an zu frohlocken, das dann doch nicht alles so "schlimm" gekommen ist. Und dann kommt der Hammer...

Das was man z.Z. zu lesen bekommt ist, dass das Gezerre um den Ampera-E nun den Hoffnungsträger >günstiges und zukunftsweisendes E-Fahrzeug< unter die Räder kommt. Laut Focus müsste PSA pro GM Auto einen Verlust von 8.000 bis $9.000 hinnehmen - das wird sicher nicht gewollt, bei einer Firma die sich neu aufstellen will.

Es wird nicht erwartet, das PSA so schnell ein eigenes E-Modell auf die Beine stellt. Somit wird das vermutlich gute Auto durch Wirtschaftspolitik nicht ordentlich auf den Markt kommen.

Und mit Machron haben die Franzosen - zumindest nach den eigenen Worten - einen Wirtschaftsliberalen, der sich mit Unterstützungen deutlich mehr zurückhalten wird.

Es bleibt spannend.

Gruß
Jürgen

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17.05.2017 05:44 JR__ ist offline E-Mail an JR__ senden Beiträge von JR__ suchen Nehmen Sie JR__ in Ihre Freundesliste auf
Osirus Osirus ist männlich
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Ich denke auch, das kommt noch was.

Das der Ampera-E auf der Strecke bleibt ist schade...
Er wird ein Exot werden und bleiben, noch mehr als der letzte Opel GT.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Osirus am 17.05.2017 17:36.

17.05.2017 17:35 Osirus ist offline Homepage von Osirus Beiträge von Osirus suchen Nehmen Sie Osirus in Ihre Freundesliste auf
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Boah, ey. Sorry, mir fehlt ganz viel Objektivität - dazu kommt noch jede Menge "Gefühl". Aber bei solchen Überschriften dreht sich mein Magen:

http://www.focus.de/auto/fahrberichte/fa...id_7146976.html

"Franzosen-Opel" und "Peugopel" Kotzen

Ich würde eher mein Lebenlang nur noch VW fahren, als mich in einen Citroen oder Renault zu setzen. Mein einziger Peugeot im Leben (206er) war beim Lenken nur eine Schaukel mit einer Lenkung ohne jeglichem Feedback.

"Der Crossland X ist als SUV-artiges Fahrzeug sehr komfortabel abgestimmt, in Kurven wankt der Fahrzeugaufbau spürbar." "Sehr komfortabel" und "wanken" erinnert mich an Kurvenfahrt auf französische Art ala Ente traurig

Hoffentlich ist der Crossland besser als meine Befürchtungen es mir gerade ausmalen...

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19.05.2017 09:25 JR__ ist offline E-Mail an JR__ senden Beiträge von JR__ suchen Nehmen Sie JR__ in Ihre Freundesliste auf
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Nun zeichnet sich sehr langsam der geplante Weg für Opel ab:

http://www.focus.de/finanzen/news/untern...id_7233923.html

Neben der scheinbaren Unzufriedenheit über die Planung zur Elektro Zukunft, stört den Opel Chef die Planung zu weiteren französischen Zentralisierung

"Zudem kommen am Stammsitz in Rüsselsheim Sorgen auf, dass die Franzosen sehr zentralistisch führen und direkte Berichtslinien nach Paris einziehen werden."

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10.06.2017 17:29 JR__ ist offline E-Mail an JR__ senden Beiträge von JR__ suchen Nehmen Sie JR__ in Ihre Freundesliste auf
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Bedeutet immer noch abwarten, im Moment wird viel heiße Luft erzeugt.

Auf die Schwarzmalerei der Medien kann ich gut verzichten, iso.

Die Firma, in der ich arbeite, ist zum 6'ten mal verkauft worden, ich sehe einfach nur viele Köche, die alle kochen wollen, aber das Wasser anbrennen lassen.

Viel bla bla, mehr nicht.

Seitdem die Kaufleute das sagen haben geht es den Bach runter mit der gesamten Wirtschaft,, einfach nur Pfui.

Meiner Meinung nach sind die wahren Techniker gefragt. Hier sitzt Theorie und Praxis, die geballte Erfahrung.

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10.06.2017 18:19 virtuellerfreund ist offline E-Mail an virtuellerfreund senden Beiträge von virtuellerfreund suchen Nehmen Sie virtuellerfreund in Ihre Freundesliste auf
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Herzlichen Glückwunsch! Die Übernahme durch PSA ist heute abgeschlossen. Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Herzlichen Glückwunsch, Opel!

Die Übernahme durch PSA ist heute für abgeschlossen gemeldet worden. Nun hat die Opel Führung 100 Tage Zeit, ein hartes Sanierungskonzept auszuarbeiten, um bis 2020 wieder in die schwarzen Zahlen zu gelangen. Das spricht doch sehr für Steigerung der "Qualität", für "Standortsicherung" und für "preiswerte Produkte"... rotes Gesicht

Ich sehe für die Marke Opel eigentlich nur eine echte Möglichkeit durch ein Sparkonzept tatsächlich auch wirtschaftlich erfolgreich zu werden: Schnellstmöglicher Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor. Dank dem VW Beschleuniger "Abschaltvorrichtung" und "Betrugssoftware" wird jetzt mit Anlauf der Diesel ins Off geschossen. Danach geht es dem Benziner bei CO2 und Feinstaubemission an den Kragen.

Elektroantrieb ist zweifelsfrei der Antrieb der Zukunft. Durch die weit gesenkte Komplexität werden auch deutlich weniger Mitarbeiter in den Motorenwerken gebraucht. Lediglich bei der Energiespeicherung wird ein echtes "Opel Performance Center" gebraucht, das mit einem großen Pool an top Ingenieuren eine "Speichertechnik" entwickelt, die die Nachteile Gewicht, Ladedauer, Baugröße und Kosten beseitigt. LiFe ist immer noch keine Alternative. Kein Mensch akzeptiert eine Ladezeit von 2 Stunden. Die Reichweite ist dagegen für die meisten eher zweitrangig. Wenn ich von der Größe und dem Gewicht Ladeeinheiten für nur 200km Reichweite einbauen kann, ist das noch erträglich wenn die Ladezeit dafür nicht länger als 5 Minuten dauert.

Hier sehe ich Potential, wo "deutsche Ingenieurskunst" mal wieder glänzen kann...

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01.08.2017 19:42 JR__ ist offline E-Mail an JR__ senden Beiträge von JR__ suchen Nehmen Sie JR__ in Ihre Freundesliste auf
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Ich mag Opel, keine Frage.

Aber was mich stutzig macht ist, dass trotz guter Werbung und hoher Eigenzulassungen der Marktanteil geschrumpft und der Umsatz geringer geworden sein sollen. Die Fahrzeuge, die man bei Opel derzeit verkauft sind auf einem besseren Niveau als je zuvor.

Für mich ist es deshalb fraglich wie man nun plötzlich die Trendwende schaffen will? Ausschließlich über Synergieeffekte?! Schwer vorstellbar.
100 Tage um einen ausgfeilten Plan vorzulegen ist nicht lang. Und diesen bis 2020 umzusetzen extrem schwer und von viele Unwegbarkeiten behaftet.

Ich drücke Opel wirklich die Daumen und bin mächtig gespannt auf die Zukunft. Aus meiner Sicht halte ich eine so "plötzliche" Trendwende jedoch nicht für machbar.
Wenn der Plan scheitern sollte, was wird dann aus Opel? Ein weitere gestorbene Traditionsmarke? Ich hoffe es nicht.

Gruß, Sascha

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01.08.2017 20:43 Der Sash! ist offline E-Mail an Der Sash! senden Beiträge von Der Sash! suchen Nehmen Sie Der Sash! in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Der Sash! in Ihre Kontaktliste ein
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Die Franzosen ticken auf jeden Fall anders .
Hatte lange Zeit eine Citroen XM als Familien Kutsche , mehr Platz geht nicht , und war auch im Citroen Forum aktiv . Was man das alles so gehört hat.
Ich glaube , die Arbeitsplätze bei Opel in Deutschland sind fällig , die werden in billig Länder verlagert oder nach Frankreich geholt .
Das was dann in Deutschland bleibt ist vielleicht noch ein wenig Design.
02.08.2017 09:10 T-Virus ist offline E-Mail an T-Virus senden Beiträge von T-Virus suchen Nehmen Sie T-Virus in Ihre Freundesliste auf
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Es wird spannend: Die 100 Tage für eigene Konzepte von Opel laufen am 8.11. ab...

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21.10.2017 20:53 JR__ ist offline E-Mail an JR__ senden Beiträge von JR__ suchen Nehmen Sie JR__ in Ihre Freundesliste auf
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Ist es nun ein gutes oder schlechtes Zeichen, dass kaum konkrete Infos über den Sanierungsplan von Opel an die Öffentlichkeit gelangt verwirrt

Zusammengefasst schreiben Welt ( https://www.welt.de/motor/news/article17...-durch-PSA.html ) und n-TV ( http://www.n-tv.de/wirtschaft/Opel-verzi...le20123589.html ):

- Alle Opel / Vauxhall Modelle werden in den nächsten 7 Jahren komplett auf PSA Basis umgestellt
- Einsparung durch Synergieeffekte beziffert Opel mit 1,1 Milliarden Euro bis 2020 (bei aktuell 38.000 Mitarbeitern bei Opel & Vauxhall)
- Vorerst sind kein Mitarbeiterabbau und Werksschließungen geplant (wobei betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland per Vertrag eh bis Ende 2018 ausgeschlossen sind)
- Es wird darüber nachgedacht, Opel auf weiteren Märkten anzubieten

Klingt erstmal nicht so schlimm. Aber 1,1Mrd € auf 38000 Köpfe umgelegt macht pro Mitarbeiter Einsparungen von knapp 30000€. Wenn mit "bis 2020" der Geschäftsjahresbeginn 01.04.2020 gemeint ist: Dann macht das gut 1000€ pro Monat pro Mitarbeiter. Das klingt bitter. Oder kann man die Kosten bei Zulieferern sparen? Das Ergebnis wäre aber auch nicht "schöner"...

Ob die Lizenzen bei PSA günstiger sind als bei GM?

Gruß
Jürgen

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von JR__ am 09.11.2017 13:12.

09.11.2017 13:06 JR__ ist offline E-Mail an JR__ senden Beiträge von JR__ suchen Nehmen Sie JR__ in Ihre Freundesliste auf
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Laut Tagesschau sollen 1,1Mrd€ nicht bis 2020, sondern jährlich eingespart werden. Das erhöht die monatliche Summe pro Mitarbeiter auf über 2400€. Entweder verdienen Opelmitarbeiter im Schnitt monatlich >10t€ und es tut etwas weh, oder sie arbeiten bald für nichts...

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Hier mal eine Bewertung des Sanierungsplans:
http://www.focus.de/auto/news/opel-strat...auto&ncid=focus

Manche Aussagen sagen viel aus, und machen wenig Mut:

- Zitate vom PSA-Chef Carlos Tavares zum Sanierungsplan PACE: „Die Lage ist dramatisch“, „Opel hat Luft zum Atmen, solange der Profit und die Umsätze stimmen"

- Entgegen aller Unabhängigkeitsbekundungen, die Musik wird in Zukunft in Paris gespielt. Die Schlüssel-Vorstandsressorts für Finanzen und Produktion sind bei Opel bereits mit sanierungserprobten PSA-Managern besetzt.

- Bis 2020 soll jedes Auto um 700 Euro billiger sein.

- Um effizienter produzieren zu können, sinkt bis 2024 die Anzahl der Architekturen auf zwei (PSA-Plattformen CMP und EMP2) und die der Motorenfamilien auf vier.

- Wie der Technologietransfer aussieht, ist am neuen Grandland X ganz gut zu erkennen. Statt des vielfach gelobten Opel LED-Matrix-Licht, hat der Crossover „nur“ LED-Scheinwerfer, weil die französische Plattform EMP2, auf der auch der Peugeot 3008 steht, noch nicht mehr hergibt.

Meine Meinung:
- Technische Innovation wird nach unten an Peugeot angepasst
- 4 Motorfamilien? Was heißt das? Eine Diesel-, Elektromotor-, Hybrid- und eine 4 Zylinder Benzin-Plattform? Oder nur noch 3 Zylinder? Vom Karl bis Insignia???
- Die Ankündigung die Zulieferer massiv zu drücken bedeutet doch: Entweder haben die bisher zu teuer und / oder zu hochwertig gefertigt. Die Qualität wird mindestens um den Herstellungspreis je hergestelltes Fahrzeug gesenkt.

Keine guten Aussichten. Besonders da sich langsam herauskristallisiert, was in den nächsten Jahren für teures KnowHow entwickelt werden muss (Märkte mit Verbot für Verbrennermotoren, massiver E-Autodruck aus USA, China und durch neue Hersteller). Die Situation bei der Mobilität hat derzeit etwas vom Beginn des 20. Jahrhunderts, wo Nähmaschinenhersteller (Opel) oder Küchengerätehersteller (z.B. Miele) sich als Fahrzeughersteller versuchten...

Gruß
Jürgen

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15.11.2017 12:07 JR__ ist offline E-Mail an JR__ senden Beiträge von JR__ suchen Nehmen Sie JR__ in Ihre Freundesliste auf
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Ja, ich sehe das mit ähnlich gemischten Gefühlen. unglücklich

Für mich steht fest, dass ich kein Produkt mit französischen Wurzeln kaufen werde - auch nicht wenn der Blitz drauf klebt. Das ist für mich dann nur eine seelenlose Hülle.
Ggf. würde ich mir in ein paar Jahren noch den jetzt aktuellen Insignia als Jahreswagen zulegen und in weiteren 10 - 15 Jahren dann schauen was sich finden lässt.

Oder aber es kommt doch anders und man kann in Zukunft weiterhin Opel fahren, ohne zu merken, dass es eigentlich ein Franzose ist - muss man abwarten.

Gruß, Sascha

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15.11.2017 20:30 Der Sash! ist offline E-Mail an Der Sash! senden Beiträge von Der Sash! suchen Nehmen Sie Der Sash! in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Der Sash! in Ihre Kontaktliste ein
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Zitat:
Technologietransfer

Das ist es, was mir am meisten Bauchschmerzen macht.
Bei PSA ist derzeit z.B. weder nen vernünftiges LED-Licht noch ACC in der Vergleichsklasse zum Insignia verfügbar. (Bei den Astra-Equivalenten vermutlich ebenso nicht.)
Sprich die Fahrzeuge werden, wenn PSA da nicht nachlegt, mit Vollausstattung nur noch mittelmäßig ausgestattet sein.
Damit sind die Fahrzeuge dann keine ernsthafte Konkurenz mehr zu den deutschen Autobauern inkl aller VAG-Marken. Die können sich solche Technologie allerdings auch leisten, weil sie Geld verdienen.
Für Opel gut, wenn sie ohne "Highlights" dann endlich Geld verdienen, für mich nicht, weil ich mich dann wo anders umsehen werde. traurig
Ist die Frage, ob das am Ende aufgehen kann, ich denke, der Weg auf dem Opel jetzt war, war der richtige, zumindest für den deutschen Markt.

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15.11.2017 21:17 Osirus ist offline Homepage von Osirus Beiträge von Osirus suchen Nehmen Sie Osirus in Ihre Freundesliste auf
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Nun, schon gibt es einen Vorgeschmack, wohin die Reise geht: ältere Mitarbeiter werden an die Luft gesetzt und durch billigere, junge mit anderen Verträgen ersetzt. Bericht in den OÖ Nachrichten von gestern:

Zitat:
PSA-Konzern will sich von 1300 Mitarbeitern trennen

PARIS. Der französische Autohersteller PSA will heuer rund 1300 Mitarbeiter entlassen. Der Konzern mit den Marken Peugeot, Citroen und Opel macht dafür als eines der ersten Unternehmen in Frankreich von dem gelockerten Kündigungsschutz Gebrauch, wie die Nachrichtenagentur AFP heute, Dienstag, von Gewerkschaftern erfuhr.

Die älteren Mitarbeiter sollten freiwillig mit Abfindungen die Firma verlassen, hieß es. Der Konzern habe zugesagt, dafür 1300 jüngere Menschen unbefristet neu einzustellen und 2000 Ausbildungsplätze zu besetzen. Dafür bedarf PSA noch der Zustimmung von Gewerkschaften, die mindestens 50 Prozent der Belegschaft vertreten. Die Gewerkschaft CGT warf dem Autokonzern vor, mittelfristig nur noch "instabile Jobs und Zeitverträge" anbieten zu wollen. Andere Gewerkschaften könnten dagegen zustimmen.

Der gelockerte Kündigungsschutz ermöglicht Unternehmen einen Stellenabbau ohne Sozialplan. Präsident Emmanuel Macron hatte das umstrittene Arbeitsmarktgesetz per Verordnung durchgesetzt. Die Bekleidungskette Pimkie kündigte kürzlich als erste an, in Frankreich nach den neuen Regeln mehr als 200 Stellen abbauen zu wollen.


Schöne Formulierung: "sollen freiwillig die Firma verlassen". Werden sicher alle mit Freuden machen, hat ja jeder der 50+ ist schon sicher einen neuen Job in der Tasche... Fehlt mir noch der Hinweis, was kommt, wenn jemand nicht "freiwillig" geht, da kommt doch noch was, oder?

Gruß, Sepp

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Frankreich hatte bisher eine sehr Arbeitnehmerfreundliche Politik (Rente, Arbeitsschutz usw). Deutschland war bisher auch nicht schlecht aufgestellt. Man sieht aber in den letzten Jahrzehnten die kontinuierliche Aushöhlung von Arbeitnehmerrechten (in Deutschland gibt es schon seit 13 Jahren (seit 3 Jahren nochmal verschärft) kein Parität in der Krankenversicherung!). Verschärfend kommt die starke Nachfrage von niedrig und unqualifizierten Menschen am Arbeitsmarkt.

Mit der Gespenst "Demografischer Wandel" wird hier eine Konkurrenzsituation um Niedriglohnarbeitsplätze und Wohnungen extrem angeheizt. Aus meinen Umfeld kommt das nächste Phänomen dazu: Junge Menschen nur noch in Praktika und befristeten Arbeitsverträgen zu beschäftigen. Wer kann mit Ende 20 / Anfang 30 eine Familie gründen und an Sesshaftigkeit trotz guter Ausbildung denken, wenn der Arbeitsvertrag immer nur 1 oder 2 Jahre läuft verwirrt

Bei den Wahlen wurde aber mehrheitlich für die Parteien ausgesprochen, die für diese Shareholder freundliche Politik eintreten. Nun muss die Gesellschaft diese Entwicklung akzeptieren...

Irgendwie fühle ich mich als Einäugiger unter Blinden - Was ich mich frage: Nehme ich den "Armen" das "letzte Hemd" (in Form von sicheren auskömmlichen Arbeitsplätzen und ausreichend bezahlbaren Wohnungen), ist es doch absehbar diese Bevölkerungsgruppe sich erst gegenseitig bekämpfen wird - und später die Extremisten unterstützten wird. Warum setzt man eine Entwicklung in Gang, die in der Geschichte immer ins Verderben führte verwirrt traurig

Ich habe dazu keine Antwort, und schaue immer weiter mit Sorge in die Zukunft.

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