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Astra-Cabrio-Forum » Astra G Cabrio » [Astra G] Cabriogalerie » Astra G 2.2 rebuild » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Astra G 2.2 rebuild 3 Bewertungen - Durchschnitt: 10,003 Bewertungen - Durchschnitt: 10,003 Bewertungen - Durchschnitt: 10,003 Bewertungen - Durchschnitt: 10,003 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Andi306
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Astra G 2.2 rebuild Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Servus Cabrio-Freunde,
habe mir vor kurzen ein G Astra Cabrio gegönnt, da ich gerne wieder ein Auto zum Schrauben wollte. Cabrio soll wohl auch die Königsdisziplin der Schrauberei sein habe ich mir mal sagen lassen smile

Im Alltag fahre ich einen Mazda 3 BM, Comfort und alles ist top, der läuft. An so einem Auto schraubt man jedoch nur noch mit OBD-Doongle.

Zum schrauben sollte ein Cabrio her- es ist ein G Astra geworden, hier die Facts:
- schwarz
- rotes Leder
- Z22Se mit allen Eigenheiten 264tkm
- Bertone
- vollelektrisches Verdeck, bordeauxrot
- bisschen tiefer
- 16 Zoll Alufelgen
- Tempomat
- Sitzheizung
- Boardcomputer

Die Farbkombi spaltet eventl. die Gemüter- ich finde es mega, deswegen musste es genau dieser werden, was mich letztendlich dazu motiviert hat für dieses Auto an einem Tag knapp 1200km zu fahren.



Zustand:
restaurierungsbedürftig, aber erhaltenswert - erfüllt genau meinen Zweck.
to do list:
- Motor verbraucht Öl und das ordentlich
- MID nur hieroglyphenhaft vorhanden
- Bremssattel hinten links fest
- Spiegelverstellung geht nicht mehr
- Türfangband fahrerseite defekt
- Schalthebel hat Spiel
- Abgasanlage klappert
...

Die Karosse ist in guten Zustand und das Verdeck funktioniert einwandfrei Freude

Hatte mich im Vorfeld viel belesen über diese Eigenheiten, besonders beim Motor- Habe mich jedoch bewusst für den Z22Se entschieden.

Der Plan war sich Anfang 2017 einen Überblick zu verschaffen, den Wagen in die Halle einziehen zu lassen und anschließend gut sortiert mit dem Motor anzufangen.
- Jedoch kommts es ja bekanntlich meist anders- Die geradezu milden Feiertage über Weihnachten 2016 haben mich spontan dazu animiert den Motor schon vorab auszubauen und mit der Instandsetzung zu beginnen. -Und dies alles noch im Vorgarten, da in der Halle gerade noch neu geordnet werden muss.
Dauer: 2 Tage mit sämtlichen Vor- und Nacharbeiten. Bei 5-10°C Außentemperatur Ende Dezember.



Der Ausbau verlief relativ verlustfrei auf menschlicher- und materieller Seite, eine abgerissene Schraube der Lambdahalterung und ein abgebrochener Plasteclip -gelb- der Ansaugkrümmerleitung zum Bremskraftverstärker schlugen zu Buche.

Ausbebaut und schon handlicher ging es gleich weiter


durch den erhöhten Ölverbrauch und das ständige nachkippen ging auch mal ein Tropfen daneben, wie sich erahnen lässt...





Ging es auch schon ans zerlegen, ein Werkzeug zum abstecken der Stirnräder war auch recht fix erstellt.



Der Motor lief bis zum Ausbau gut, allerdings hatte wohl jemand beim auflegen der Ketten einen schwachen Moment



Mal eben 2 Kettenglieder verlegt, hätte man sehen können, Steuerzeiten haben aber gepasst.

Den Zylinderkopf habe ich auch schon ausgebaut und zerlegt.
Fazit:
Einlassventile i.O , Auslassventile haben anständig Ölkrüste, lassen sich aber noch retten, Zylinder 2 und 4 bei Dichtheitsprüfung durchgefallen- kein Wunder bei dem Ölkotter.
Aber hey- bisher keine Risse um die Zündkerzen erkennbar fröhlich

gesichtete Mängel bis dato am Motor:
- Primärsteuerkette "verlegt"
- Spanner der Sekundärkette recht "locker"
- Abgaskrümmer mehrfach gerissen- und verzogen- netterweise hat dieser auch gleich zwei Stehbolzen mit ins Grab gezogen, die noch ausgebohrt werden wollen-
- Vorkat lose und angeschmolzen

Kommende Bilder werden qualitativ besser Augenzwinkern Weiter gehts mit der Instandsetzung des Zylinderkopfes

Feedback erwünscht

Gruß- Andi
13.01.2017 23:39 Andi306 ist offline E-Mail an Andi306 senden Beiträge von Andi306 suchen Nehmen Sie Andi306 in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Andi,
finde die Farbkombi cool hätte ich mir ein schwarzes Cab geholt auch nur mit rotem Dach. Hut ab vor der Arbeit die Du Dir machst, werde weiter mitlesen.
Gruß aus Kölle
Jan

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14.01.2017 10:35 jwh-pc ist offline E-Mail an jwh-pc senden Beiträge von jwh-pc suchen Nehmen Sie jwh-pc in Ihre Freundesliste auf
mistery
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Das mit Steuerkette um 2 Zähne "verlegt" hast du falsch verstanden und ist auch kein Mangel! Die farbigen Markierungen und und Pfeile/Punkte sind nur zum Auflegen! Nach dem Durchdrehen passen sie nicht mehr. Erst nach x-fachem Durchdrehen wieder. Bei x+1 dann wieder nicht mehr. Also alles ganz normal!
14.01.2017 14:33 mistery ist offline E-Mail an mistery senden Beiträge von mistery suchen Nehmen Sie mistery in Ihre Freundesliste auf
Andi306
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Zitat:
Original von jwh-pc
Hallo Andi,
finde die Farbkombi cool hätte ich mir ein schwarzes Cab geholt auch nur mit rotem Dach. Hut ab vor der Arbeit die Du Dir machst, werde weiter mitlesen.
Gruß aus Kölle
Jan


Danke für das positive Feedback

Zitat:
Original von mistery
Das mit Steuerkette um 2 Zähne "verlegt" hast du falsch verstanden und ist auch kein Mangel! Die farbigen Markierungen und und Pfeile/Punkte sind nur zum Auflegen! Nach dem Durchdrehen passen sie nicht mehr. Erst nach x-fachem Durchdrehen wieder. Bei x+1 dann wieder nicht mehr. Also alles ganz normal!


Danke für den Tipp mit der Steuerkette- Wo du es jetzt so beschreibst, macht es Sinn- Mein Horizont reichte bisher nur bis zum Zahnriemen Augenzwinkern
Interessehalber, nach wieviel Umdrehungen würden die Markierungen wieder passen?


Weiter geht's mit dem Motor,
die Wurzel allen Übels werde ich im Motorblock finden. Die Kolbenringe werden verschlissen sein- da bin ich mir recht sicher. In wieweit die Laufbuchsen schon oval kann ich noch nicht abschätzen.
Da das Projekt auch Spaß machen soll und kein Datum der Fertigstellung über dem Cab schwebt, habe ich mich für die Strategie entschieden, den Motor in Flußrichtung vom Luftfilter zum Kat zu revidieren. Das hat den Vorteil, dass so gut wie keine verschmutzen Teile in den Regalen liegen , der Zusammenbau später auch leichter von der Hand geht und der Überraschungsfaktor recht gering gehalten wird.

Durch den erhöhten Ölverbrauch befand sich wirklich so gut wie überall Öl an dem Motor. Der Ansaugtrakt, die Drosselklappe, die Ansaugbrücke, das Zeug ist wirklich überall -gewesen-
Die gesamten Kunststoffteile des Ansaugtraktes vor der Drosselklappe habe ich mit Benzin und Pinsel gereinigt. Geht wunderbar, rückstandsfrei und recht flink.
Bei der Drosselklappe kam Drosselklappenreiniger zum Einsatz. Auch hier ein technisch einwandfreies Ergebniss. -Auf Hochglanz poliere ich die Teile aber nicht.
Die Ansaugbrücke war durch das ewige Nachkippen in Verbindung mit normalen Dreck um dem Motor von außen dick verkrustet und im inneren stand ein kleiner ÖL-See. Habe die ASB erst grob mit Wasser und Maschinentab gekärchert, um den groben Dreck verschwinden und lassen anschließend eingelegt. Hierbei griff ich auf einen Reiniger zurück, der sich Marine Clean nennt. Ein sehr feines Produkt, habe die ASB in eine ca. 10% Lösung in Verbindung mit Wasser ca. zwei Tage lang eingelegt. Das Öl im Inneren wurde gelöst und der Rest konnte anschließend mit Kärcher und Druckluft entfernt werden.
Hier die Bilder dazu:











Gruß- Andi

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Andi306 am 14.01.2017 16:04.

14.01.2017 16:00 Andi306 ist offline E-Mail an Andi306 senden Beiträge von Andi306 suchen Nehmen Sie Andi306 in Ihre Freundesliste auf
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Das Öl im Ansaugtrakt ist normal, weil da immer Öldampf über die Kurbelgehäuseentlüftung hin kommt.

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14.01.2017 18:11 Osirus ist offline Homepage von Osirus Beiträge von Osirus suchen Nehmen Sie Osirus in Ihre Freundesliste auf
Andi306
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Zitat:
Original von Osirus
Das Öl im Ansaugtrakt ist normal, weil da immer Öldampf über die Kurbelgehäuseentlüftung hin kommt.


Habe schon gelesen, das es bei diesem Motor zum guten Ton gehört- Aber in diesen Mengen!? geschockt
Das ist nicht der erste Motor den ich mache, aber bisher der verölteste den ich gesehen habe. Das dort immer ein abgesetzter "Öl-film" herumfliegt ist mir klar. Die AGR tut den Rest dazu.

Der Anschluss an der ASB, wo ich denke die Tankentlüftung dranhängt, war sogar regelrecht verstopft.

Ein Kanal im Ventildeckel (oldschool Aluminium) war auch regelrecht dicht mit Kotter. - Hat der Plastedeckel sich über die Jahre bewährt?- habe gespaltene Meinungen gelesen

Hat jemand Verbesserungen mit einem separaten Oil-catch-can gemacht?
14.01.2017 18:41 Andi306 ist offline E-Mail an Andi306 senden Beiträge von Andi306 suchen Nehmen Sie Andi306 in Ihre Freundesliste auf
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Da hat während der gesamten Lebensdauer noch nie jemand sauber gemacht.
Könnte ich bei meinem auch mal machen...

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14.01.2017 19:55 Osirus ist offline Homepage von Osirus Beiträge von Osirus suchen Nehmen Sie Osirus in Ihre Freundesliste auf
mistery
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Das Öl ist wie Osirus sagt normal.
Der Plastedeckel macht keine Probleme. Ganz im Gegenteil. Ich hätte noch einen über falls das interessant ist für dich.
15.01.2017 00:18 mistery ist offline E-Mail an mistery senden Beiträge von mistery suchen Nehmen Sie mistery in Ihre Freundesliste auf
Andi306
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Zitat:
Original von mistery
Das Öl ist wie Osirus sagt normal.
Der Plastedeckel macht keine Probleme. Ganz im Gegenteil. Ich hätte noch einen über falls das interessant ist für dich.


Danke für dein Angebot- In der Zwischenzeit habe ich meinen Aludeckel anständig gereinigt und werde es wohl mit vorerst mit dem probieren.- Wäre schade um die Arbeit Augenzwinkern

Habe mich am Wochenende weiter mit dem Zylinderkopf auseinandergesetzt.- Die Nockenwellen, Ventile, Hydros, Schlepphebel, AGR-Ventil und so weiter ausgebaut.

Die Zündkerzen musste ich erst freikratzen, eh ich sie lösen konnte.- Ging aber schlußendlich problemlos- und siehe da, keine Risse vom Kerzen zu fest anziehen zwischen Kerze und Ventilsitz großes Grinsen

Habe den Zylinderkopf anschließend noch gereinigt -zweckmäßig-. Schaut gängig aus.

An der Leistungsschraube wird übrigens nicht gedreht. Also nix mit porten, Kanäle schleifen, Sport-cams usw.

Heute nach der Arbeit habe ich den Kopf dann zum Zylinderschleifer meines Vertrauens gebracht. Einmal Kopf planen bitte, in zwei Wochen habe ich ihn zurück großes Grinsen

Zwischenzeitlich werde ich mit dem Motorblock anfangen und schauen wie schlimm es um die Laufbuchsen und Kolben steht.

Bilder folgen.

Gruß- Andi

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Andi306 am 16.01.2017 20:27.

16.01.2017 19:52 Andi306 ist offline E-Mail an Andi306 senden Beiträge von Andi306 suchen Nehmen Sie Andi306 in Ihre Freundesliste auf
mistery
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Ich hätte dir geraten das Planen des Kopfes zum Schluss zu machen. Das erleichtert das Handling mit dem Kopf.

Bezüglich der Suche nach Rissen. Bei den 2.2ern reißen die Köpfe nicht zwischdn Kerzenloch und Ventilsitz. Das ist ein Problem der LEx Motoren.
Der Z22SE Kopf ist empfindlich im Schacht 4. Zylinder im Gewinde aber im oberen Bereich. Den Riss selbst sieht man eher schlecht und wenn nur von oben. Da halt dann zum Wassermantel. Sieht man dann aber schon an Wasserrückständen.
16.01.2017 22:24 mistery ist offline E-Mail an mistery senden Beiträge von mistery suchen Nehmen Sie mistery in Ihre Freundesliste auf
Andi306
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Zitat:
Original von mistery
Ich hätte dir geraten das Planen des Kopfes zum Schluss zu machen. Das erleichtert das Handling mit dem Kopf.

Bezüglich der Suche nach Rissen. Bei den 2.2ern reißen die Köpfe nicht zwischdn Kerzenloch und Ventilsitz. Das ist ein Problem der LEx Motoren.
Der Z22SE Kopf ist empfindlich im Schacht 4. Zylinder im Gewinde aber im oberen Bereich. Den Riss selbst sieht man eher schlecht und wenn nur von oben. Da halt dann zum Wassermantel. Sieht man dann aber schon an Wasserrückständen.


Hatte nirgends Wassereinbruch feststellen können. - Gibt es eine Ursache dafür, daß der Kopf genau an der Stelle reißt?
16.01.2017 23:52 Andi306 ist offline E-Mail an Andi306 senden Beiträge von Andi306 suchen Nehmen Sie Andi306 in Ihre Freundesliste auf
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Dann hast du auch keinen Riss.
Denke mal irgendwo ist das Spannung im Guss produktionsbedingt. Also so zumindest meine Vermutung. Hält man sich aber an die 20 Nm Anzugsdrehmoment, passiert auch nichts.
17.01.2017 00:37 mistery ist offline E-Mail an mistery senden Beiträge von mistery suchen Nehmen Sie mistery in Ihre Freundesliste auf
Andi306
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Es geht weiter- Habe die Woche den Zylinderkopf wiedergeholt und es kann nun weiter gehen



Zwischenzeitlich habe ich mich schon mit dem Ventiltrieb beschäftigt und erstmal anständig gereinigt- Erwartungsgemäß sah der Einlass fast wie neu aus, während die Auslassseite gut dicht war.

Auslassventile vorher/nachher





Federn - Keile - Teller - Schlepphebel haben auch gleich eine Wäsche gesehen:

Auslass


Einlass


Bis jetzt konnte ich alle Ventile retten und bin gerade am einschleifen:



Scheint sogar dicht zu werden smile Ventile stecken gerade nur in der Führung ohne Feder, Teller, Keile, Schaftdichtung.




Ich weiß nicht wie eure Erfahrungen mit der Schleiferei sind, aber es kristallisiert sich für mich immer mehr die Methode mit Hand und Holzpömpel heraus. Hatte es kurz maschinell versucht, ging auch, aber das Tragbild war nicht so gut wie mit der Hand.
Schaffe hoffentlich am Wochenende alle Ventile einzuschleifen und auch die abgerissenen Stehbolzen vom Abgaskrümmer auszubohren.

Gruß- Andi
03.02.2017 21:08 Andi306 ist offline E-Mail an Andi306 senden Beiträge von Andi306 suchen Nehmen Sie Andi306 in Ihre Freundesliste auf
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Moin

Schöne Sache was du dort betreibst, hab den Kram auch schon hinter mir. Nur mit Leistungsschraube auf knapp 200ps ;-)

Kleinen Tipp am Rande, die Sacklöcher der Stehbolzen vom Abgaskrümmer direkt auf die nächste Größe aufbohren. Und dann neue Bolzen einsetzen. Die Serienbolzen reißen immer wieder gerne ab.

Mfg
04.02.2017 12:17 gizzmo ist offline E-Mail an gizzmo senden Beiträge von gizzmo suchen Nehmen Sie gizzmo in Ihre Freundesliste auf
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Kann ich dringend von abraten!
Kein Z22SE Stehbolzen reißt weil er zu klein dimensioniert ist. Sie werden ALLE seitlch vom sich verziehenden Krümmer abgeschert.
Habe das schon Dutzende Male so ausgebaut, instandgestzt, ausgebohrt, beobachtet und sehe das als absoluten Fakt an und nicht als Vermutung
04.02.2017 12:41 mistery ist offline E-Mail an mistery senden Beiträge von mistery suchen Nehmen Sie mistery in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von mistery
Kann ich dringend von abraten!
Kein Z22SE Stehbolzen reißt weil er zu klein dimensioniert ist. Sie werden ALLE seitlch vom sich verziehenden Krümmer abgeschert.
Habe das schon Dutzende Male so ausgebaut, instandgestzt, ausgebohrt, beobachtet und sehe das als absoluten Fakt an und nicht als Vermutung


Und was willst du damit sagen?
Das man ständig die Bolzen erneuern soll weil der krümmer diese Abschert. Frage ist natürlich warum scheren diese ab wenn sie doch nicht zu schwach dimensioniert sind. Zumal auch schon einige abgerissen sind als man den krümmer tauschen wollte. Ob das nun durch den krümmer vorgeschädigt wurde bleibt Fraglich. Fakt ist sie reißen ab!

Ich für meinen Teil habe damals von mehreren den Tipp bezüglich der stehbolzen bekommen, und es dann auch gemacht. Alleine um auch dauerhaft ruhe zu haben! Denn ich habe kein Bock ständig Bolzen auszubohren, was für den Zylinderkopf auf Dauer auch nicht gerade gut ist.
Die Löcher vom Fächerkrümmer auch etwas geweitet und gut, das war vor gut 4 Jahren, letztes Jahr dann den Krümmer gelöst um den Motor raus zu heben. Und sämtliche Bolzen sind in Ordnung.
Aber sollte natürlich jeder das machen was er für richtig hält.
Mfg
04.02.2017 13:53 gizzmo ist offline E-Mail an gizzmo senden Beiträge von gizzmo suchen Nehmen Sie gizzmo in Ihre Freundesliste auf
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Danke erstmal für das positive Feedback fröhlich

Zitat:
Original von gizzmo
Moin

Schöne Sache was du dort betreibst, hab den Kram auch schon hinter mir. Nur mit Leistungsschraube auf knapp 200ps ;-)

Kleinen Tipp am Rande, die Sacklöcher der Stehbolzen vom Abgaskrümmer direkt auf die nächste Größe aufbohren. Und dann neue Bolzen einsetzen. Die Serienbolzen reißen immer wieder gerne ab.

Mfg


War das noch ein reiner Sauger oder schon zwangsbeatmet?

Das Thema Krümmer wird eh noch eine Geschichte für sich. Den Originalen hats ja mehr oder weniger zerlegt. -Verzogen und mehrfach gerissen.

Werde erstmal zusehen die alten Stehbolzen ohne Schäden am Gewinde vom Zylinderkopf rauszubekommen. Kann aber auch sein, dass es schief geht, das muss eh aufgebohrt werden.

Was gibts an Krümmern außer dem Orignalen an haltbaren Alternativen?- Hat jemand den Krümmer von DBilas verbaut?

Gruß- Andi

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Andi306 am 04.02.2017 15:50.

04.02.2017 15:35 Andi306 ist offline E-Mail an Andi306 senden Beiträge von Andi306 suchen Nehmen Sie Andi306 in Ihre Freundesliste auf
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Gizzmo, nichts für ungut aber versuch einfach mal zu verstehen was ich genau sagen möchte.
Ein Stehbolzen ist nie (!) dazu da seitliche Kräfte auszuhalten. Eine Schraubverbindung wirkt nur auf Zug.
Was passiert also wenn die Krümmer am Z22SE sich verziehen: Der Krümmer verzieht sich so sehr, dass das Loch wo der Stehbolzen ist also nicht mehr mittig am Bolzen ist, sondern der Krümmer an ihn anstößt. Das passiert an mehreren Bolzen, hauptsälich aber an vieren: die beiden mittigen oben und die beiden ganz aussen in der Reihe unten. Wenn sich der Krümmer also weiter verzieht, bricht er die Stehbolzen direkt ab oder schwächt sie so sehr, dass sie abreißen, wenn man sie abschraubt. Deine Konsequenz ist also auf M10 aufzubohren? Wo ist da die Logik? Es gibt keine!
Richtig ist aber was du sonst noch schreibst, nämlich die Löcher des Krümmers aufzuweiten und zwar in die Richtung, wo der Platz am Bolzen zuvor aufgebraucht war. Dann braucht man auch nicht auf M10 oder was auch immer aufbohren. Die M8 Kupfermuttern bekomen für den Krümmer bekommen nur 12 Nm!
Also Aufbohren auf keinen Fall.
Warum der Krümmer reißt, wenn er sich verzieht wird auch klar, wenn man sich ihn anschaut. Zwischen den Rohren gibt es 3 Lücken zum Ausddehen. Leider ist der Krümmer so schlecht berechnet, konstruiert, und gegossen, dass er sich derart verzieht, dass die mittlere Lücke komplett aufgebraucht wird. Die Flansche der Rohre der Zylinder 2 und 3 stoßen aneinander und dann reißt der Guss wo die Rohre 1,2 & 3,4 zusammentreffen.
Wenn man also einen gebrauchten Krümmer kauft, der noch keinen Riss hat, flext man den mittleren Zwischenraum wieder auf und gibt dem Krümmer damit wieder Raum sich zu bewegen (allzuviel passiert ja nicht mehr, da die meiste Bewegung ja schon stattgefunden hat). Anschließend weitet man die Löcher so auf, dass der Krümmer ohne anzustoßen Luft an allen Stehbolzen hat. Hat man das gemacht, reißt einem der Krümmer nie mehr und kein Bolzen schert mehrt ab. Ganz ohne M10.
Dutzende Male so gemacht, immer mit gleicher Diagnose und gleicher Abhilfe. Ich rede hier nicht von 1, 2 oder 3 Motoren die ich gemacht hab.

Andi, die Stehbolzen gehen problemlos raus. Mittig körnen, Loch bohren, dass ein T20, T25 oder T30 knapp reinpasst und dann einfach rausdrehen. Geht total easy. Der Rest des Bolzen hält ja nichts und geht leicht raus.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von mistery am 04.02.2017 17:14.

04.02.2017 17:12 mistery ist offline E-Mail an mistery senden Beiträge von mistery suchen Nehmen Sie mistery in Ihre Freundesliste auf
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Ist immernoch ein reiner Sauger . Idee war mal im Anschluss auf Kompressor umzubauen, jedoch wurde das cabrio zwischenzeitlich komplett lackiert etc.

Was den krümmer betrifft gab bzw gibt es 3 lösungen, zum einen Fächerkrümmer damals von lexmaul, Vorteil war das dieser eine 100%tige Passgenauigkeit mitgebracht hat. Diesen gibt es aber wenn nur noch gebraucht. Neuauflage seitens lexmaul eher unwahrscheinlich, da lexmaul bekanntermaßen mittlerweile dbilas gehört und somit wäre es Konkurrenz im eigengen Haus.
Dann gibt's den Fächerkrümmer von Friedrich Motorsport, hier gehen die Meinungen weit auseinander!
Man liest bzw bekommt oft mit das es Probleme gibt seitens der Passgenauigkeit gibt, ich selbst fahre diesen auch. Passte 100% ohne anpassen, und hatte keine Probleme.
Dann gibt es noch den von dir erwähnten dbilas guss "Fächerkrümmer ", für mich ist es eher eine Günstige Alternative zum Original krümmer (wenn man die neue Preise vergleicht) Viel mit Fächer hat das meiner Meinung nach nicht zu tun.

Ich denke aber das es in deinem Fall unter Anbetracht dessen das die Serienleistung erhalten werden soll, der dbilas Krümmer genau das richtige ist.

Mfg
04.02.2017 17:48 gizzmo ist offline E-Mail an gizzmo senden Beiträge von gizzmo suchen Nehmen Sie gizzmo in Ihre Freundesliste auf
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Soweit ich weiß vertreibt Dbilas die Lexmaul Produkte weiter parallel zu ihrem Gusskrümmer. Zumindest war das eine Zeit lang so. Ob das Stand heute immer noch so ist oder nur Reestware verkauft wurde weiß ich aber nicht.
04.02.2017 17:54 mistery ist offline E-Mail an mistery senden Beiträge von mistery suchen Nehmen Sie mistery in Ihre Freundesliste auf
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